FC Flehingen – FV Wiesental 2:1 (1:1)
Terzopoulos sichert Flehingen den Sieg
Drittes Heimspiel, zweiter Sieg, so kann es weitergehen. Der FC Flehingen hat sich gegen den FV Wiesental mit 2:1 durchgesetzt und dabei einmal mehr bewiesen, dass in den Seegärten zu spielen, kein Zuckerschlecken ist. Wie im letzten Heimspiel war man auch gegen den FV Wiesental von Beginn an im Spiel und nicht zu bremsen. Tim Hirsch hatte bereits in der 2. Spielminute die große Möglichkeit den FCF in Führung zu schießen, er scheiterte jedoch am Torhüter. Wiesental konnte sich nicht aus der Umklammerung lösen. Samet Yurdakul hatte dann in der 9. Spielminute die nächste Einschussmöglichkeit, doch auch diese wurde vergeben. Solche Dinger müssen einfach rein. Danach war im Flehinger Spiel ohne nennenswerten Grund ein Bruch, Wiesental nahm nun das Heft in die Hand und war spielerisch und kämpferisch den Mannen um Trainer Kris Georgiev überlegen, es lief nun nichts mehr zusammen. Wiesental hatte nun hochkarätige Chancen, doch in dieser Phase war es vor allem ein Mann, der den FCF im Spiel hielt, FCF Torhüter Valla Terzopoulos er zeigte eine Glanzparade nach der anderen und war Rückhalt in einer zunehmend ins Wanken geratenden Abwehr. Umso überraschender und schöner dann der Führungstreffer für den FCF, ein blitzschnell vorgetragener Konter schloss Moritz Martin in der 32. Minute eiskalt zum 1:0 ab. Wiesental erhöhte nun weiter den Druck und FCF Torhüter Valla Terzopoulos stand weiterhin im Mittelpunkt. Mit der Führung ging es in die Halbzeit. Nachdem Wechsel das bekannte Bild, Wiesental drückte und konnte in der 56. Spielminute nach einem Missverständnis in der FCF-Abwehrreihe den Ausgleich durch den Ex-Flehinger Semih Yurdakul erzielen. In der 64. Minute hatte FCF-Stürmer Ali Yurdakul eine der wenigen Chancen doch er scheiterte am Torhüter. Der vielumjubelte Führungstreffer für den FCF erzielte dann Samet Yurdakul in der 78. Minute, wiederum durch einen schnell vorgetragenen Konter. Wiesental warf nun alles nach vorne, eine Zitterpartie begann, doch die Abwehr um Nils Rapp hielt stand. Kurz vor Schluss musste ein Wiesentaler Spieler nach einer Notbremse mit Rot vom Platz. In der Nachspielzeit hatte FCF-Stürmer Tim Hirsch freistehend vor dem Wiesentäler Tor noch die Möglichkeit das Ergebnis zu erhöhen. So blieb es beim 2:1. Es war kein makelloser Auftritt der Georgiev Truppe, doch der Wille, die Mentalität und ein überragender Torhüter im Kasten haben dem FCF heute drei Punkte gesichert. Am kommenden Sonntag geht die Reise nach Langensteinbach. Spielbeginn ist 15.00 Uhr. (T.G.)

